Wie alles begann…

vom Schulgarten zur Ackerschule

Unser Schulgarten

Wir verfügen über ein traumhaft großes Schulgelände. Lange wurde die große Wiese hinter dem Schulgebäude noch wenig genutzt, doch seit dem Jahr 2015 machten sich Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsam daran, unseren Schulgarten für alle Schulmitglieder zu einem attraktiven Lernort zu machen:

So wurden ein Apfelbaum, Himbeer-, Brombeer-, Johannisbeer- und Stachelbeersträucher gepflanzt, deren Früchte die Kinder nun gerne naschen. Eine Feuerstelle wurde angelegt und der Sitzkreis rundherum bietet den Klassen besonders an heißen Tagen eine schöne Möglichkeit, um den Unterricht an der frischen Luft gestalten zu können. An der Kräuterspirale können die Kinder Kräuter mit allen Sinnen erleben und auch außergewöhnliche Kräuter wie zum Beispiel unsere Cola-Minze entdecken. Ein weiteres Highlight ist das große Weidentipi mit Weidengang, in dem die Kinder in den Pausen gerne spielen.  Auch an die Tiere in unserem Schulgarten wurde gedacht und so fühlen sich auch Käfer, Insekten und Eidechsen in unserer Totholzhecke, der Trockenmauer und der Blumenwiese wohl.

Um das Potenzial unseres Schulgartens voll ausnutzen zu können, sind wir darüber hinaus seit dem Kalenderjahr 2018 eine

Ackerschule der

Christoph Schmitz erklärt seine Idee der Gemüseackerdemie.

hier nochmal kindgerecht erklärt

Mit Hilfe unserer professionellen Partner von der Gemüseackerdemie wurde im Frühjahr 2018 auf einer Grundfläche von 9m x 22m unser Schulacker angelegt.

Seitdem bildet sich in jedem Jahr aus der Schülerschaft des dritten Schuljahres eine Arbeitsgemeinschaft aus 15-20 Kindern, die den Acker ein ganzes Kalenderjahr betreuen. Ihre Arbeit gliedert sich in drei Phasen:

In der VorAckerZeit von Januar bis April wird die AG organisiert und die Kinder bekommen einen ersten Einblick in die bevorstehende Arbeit: Sie lernen den Boden als Lebensraum und Lebensgrundlage kennen, basteln Kennzeichnungen für die verschiedenen Gemüsesorten und bereiten den Acker auf die Pflanzungen vor.

Von April bis Oktober geht es dann in der AckerZeit rund: Der Schulacker wird im  Frühjahr ein erstes und im Frühsommer ein zweites Mal zusammen mit den Kindern bepflanzt. Im Sommer folgt dann noch eine Nachsaat. In der ganzen Zeit pflegen die Kinder ihre Pflanzen und den Boden, ernten und probieren IHR Gemüse. Sie lernen die Bedeutung einer guten Bodenpflege kennen und wie wichtig es ist, auf gute „Nachbarschaft“ beim Gemüse zu setzen. Sie lernen Schädlinge, Unkräuter und Pflanzenkrankheiten kennen und wie sich diese auf eine gesunde Art und Weise vermeiden oder behandeln lassen.

In der NachAckerZeit wird das auf dem Acker Erlebte noch einmal gefestigt und in neue Zusammenhänge eingebettet. Es wird dann zum Beispiel über Lebensmittelverschwendung, Klimawandel und seine Folgen für die Landwirtschaft gesprochen.

In unserem Archiv befinden sich Fotos und Berichte von unseren Schülerinnen und Schülern:

Den aktuellen Ackerjahrgang finden Sie unter Klassen/AGs

folgt in Kürze

Unsere Partner und Förderer

Mehr zum Verein „Ackerdemia e.V.“, seinem Konzept, den Zielen und der Wirkung des Bildungsprogramms „GemüseAckerdemie“ findet sich HIER.

All dies wäre nicht möglich, wenn hinter uns nicht unser Lernortförderer stehen würde, der uns finanziell unterstützt! Ein großer und herzlicher Dank dafür geht an die Horstmann-Stiftung!